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Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit. Wir beraten, Sie starten.


Jan Bornefeld

Unternehmer/in des Monats November 2016


Jan Bornefeld

Name: Jan Bornefeld (36)
Wohnort: Münster
Beruf: Schilder- und Lichtreklamehersteller / Groß- und Außenhandelskfm.
Firma: JB Werbetechnik e.K.
Branche/Tätigkeitsfeld: Werbetechnik und CNC- / Laserschneiden und -gravieren

 

Warum ich mich selbständig gemacht habe?

Jeden Tag als eine neue Herausforderung! Bereits als Kind habe ich das Leben als Unternehmer kennengelernt. Meine Eltern waren damals auch selbstständig und ich fand es spannend, dass man selber für jede Entscheidung verantwortlich ist. Man hat die Möglichkeit aktiv seine Zukunft zu gestalten. So lag der Schritt zur späteren Selbstständigkeit nahe.

Was für mich und mein Leben Selbständigkeit bedeutet?

Eigenverantwortlich eine Idee in die Tat umzusetzen ist wohl der Hauptgrund. Die Selbstständigkeit ist trotz aller Anstrengungen, die sie mit sich bringt auch eine Form der Freiheit. Ich bin Zeit meines Lebens immer ein Macher gewesen. Ich habe die Fähigkeit andere Menschen mitzureißen und begeistern zu können. Hier kann ich sowohl meine eigenen Fähigkeiten trainieren, als auch viel über mich selbst erfahren. Jeden Tag – und mit allem was ich tue.

Wo sehe ich die Ziele für meine Firma / für mich selbst?

Mein Ziel ist es immer gewesen, einen kleinen, spezialisierten und kundenorientierten Betrieb zu haben. Wir machen Werbetechnik made in Münster! Mein Leitsatz war dabei immer "Lieber klein und gesund als groß und angeschlagen". Ich halte nichts von sogenannten Start-Up\'s, welche in 1-2 Jahren so sehr wachsen, dass einem Angst und Bange wird. Langfristig ist es wie mit dem vielzitierten Strohfeuer in der Liebe. Am Anfang ist es überdimensional und zum Schluss muss man plötzlich einpacken wie ein Anton Schlecker oder erst kürzlich die Kaisers-Tengelmann-Gruppe. Daher ist für mich und meinen Betrieb ein klares Ziel, etwas kleiner zu bleiben und dafür aber näher am Kunden zu sein und authentisch zu bleiben.

Wie stelle ich mir ein glückliches Berufs- / Leben vor?

Ein glückliches Berufsleben ist in meinen Augen, wenn ich Spaß an meiner Arbeit habe. Der Spaß an dem was man tut – was man täglich erreicht – das ist mein Antrieb. Am Ende der Woche kann man stolz auf seine vollendeten Projekte zurück blicken. Ich lerne fast jeden Tag neue tolle Menschen kennen. Oft entwickeln sich aus Hersteller-Kunden-Beziehungen gute Bekanntschaften und sogar Freundschaften. Wenn einem die Angestellten sagen, dass man ein "toller Chef" ist und wenn man von guter Arbeit gut leben kann – dann ist das ein glückliches Berufsleben!

Was möchte ich anderen "Neu-Gründern"
mit auf den Weg geben?

Seid mutig! Traut euch raus! Wenn ihr eine Idee habt, schließt euch mit anderen Jungunternehmern zusammen. Ihr könnt im Netzwerk viel mehr erreichen, als wenn ihr versucht, alles selbst zu machen. Diese Erfahrung musste ich auch erst machen. Fragt die alten Hasen oder die reiferen Häschen. Viele junge Unternehmer unterstützen euch gerne. Seid aber auch darauf gefasst, bei Profis auf Kritik zu stoßen. Nehmt es sportlich. Ein guter Ratschlag hat noch nie geschadet und bewahrt vor Fehlern. Stellt es euch aber auch nicht zu einfach vor. Immer wieder höre ich: "Du hast es gut! Du hast ja keinen Chef mehr..." Ich sage dann immer: "Doch! Ich habe sogar hunderte."

 

http://www.werbunk.net

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