Warum ich mich selbständig gemacht habe?

Eigentlich war das gar nicht geplant – wir wollten einfach einen neuartigen Kinderflohmarkt schaffen. Also haben wir es umgesetzt – und das bedeutete automatisch: selbstständig machen! Für uns war das ein riesiger Schritt, denn in unserer Familie kennen wir bisher fast nur das Arbeiten im Angestelltenverhältnis. Der Sprung raus aus der Sicherheit war groß – und ehrlich gesagt: gar nicht so leicht.

Was für mich und mein Leben Selbständigkeit bedeutet?

Unser ganzes Leben musste sich neu sortieren. Wir haben beide kleine Kinder und Partner, die Vollzeit arbeiten – da ist immer ordentlich was los! Gleichzeitig erleben wir eine neue Form von Freiheit: Wir entscheiden selbst, was unsere Prioritäten sind und wann wir sie umsetzen. Das fühlt sich unglaublich selbstbestimmt an.

Wo sehe ich die Ziele für meine Firma/ für mich selbst?

Mit LOPPI wollen wir Second-Hand zum Mainstream machen und es ganz vielen Familien ermöglichen den Kauf und Verkauf von Second-Hand Kindersachen alltagstauglich in ihr Konsumverhalten zu integrieren. Mit unserem neuen Store in Münster möchten wir das erreichen, was wir in Rheine nach einem halben Jahr geschafft haben – ausgebucht sein! Wir schaffen mit LOPPI einen großen, lokalen Marktplatz für gebrauchte Kindersachen. Es ist wunderschön zu sehen, wie viele tolle Dinge ein neues Zuhause finden. Das erfüllt uns – dafür investieren wir so viel Arbeit und Herzblut.

Wie stelle ich mir ein glückliches Berufs-/Leben vor?

Arbeit sollte sich nicht immer wie Arbeit anfühlen – das ist ein tolles Gefühl! Natürlich wünschen wir uns langfristig etwas mehr Freizeit, aber in der Anfangszeit einer Gründung bleibt das meist auf der Strecke. Trotzdem: Wir sind stolz auf das, was wir schaffen, und dankbar für die Freiheit, die Selbstständigkeit mit sich bringt.

Was möchte ich anderen „Neu-Gründern“ mit auf den Weg geben?

Sucht euch eine*n Sparringspartner*in! Für uns war und ist das Wichtigste, dass wir zu zweit gegründet haben und uns blind vertrauen. Wir haben ein ähnliches Arbeitstempo und denselben Anspruch an unsere Arbeit. Es gibt so vieles zu besprechen, laut zu denken, auch mal ein ehrliches „Nein, Quatsch“ zu hören. Alleine hätten wir längst das Handtuch geworfen – im Team haben wir schon so viel gemeistert und haben große Pläne für die Zukunft.

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