Gründung des Monats

Mai 2019

Quelle: Prachtburschen -G&W skincare GmbH

Warum ich mich selbständig gemacht habe?

Michael: Schon immer war ich fasziniert von den Geschichten, wie einzelne Personen mit einfachsten Mitteln angefangen sind, sich selbstständig zu machen und mit viel Fleiß und Ehrgeiz sie aus einer Idee einen Konzern aufgebaut haben. Auch wenn mich solche Geschichten begeistert haben, war es nie mein erklärtes Ziel, mich selbstständig zu machen.

Die Selbstständigkeit hat sich aus dem Bedürfnis heraus entwickelt, dass mich das Angestelltenverhältnis nicht mehr so erfüllen konnte, wie es das eigentlich sollte. Eigene Ideen frei zu entwickeln und diese umsetzen zu können ist so ohne Weiteres als Angestellter kaum möglich und mit der Zeit habe ich gemerkt, dass mir das liegt, eigene Ideen zu entwickeln und diese zu realisieren. Gepaart mit einer konkreten Idee, die unverhofft morgens im Bad entstand, führte dazu, dass ich das Wagnis der Selbstständigkeit eingehen wollte und meine Idee zur Umsetzung bringen wollte.

Christoph: Ich bin eher konservativ gestimmt und gehe daher lieber eher auf Nummer sicher. Das heißt, dass ich vermutlich alleine die Selbstständigkeit nicht forciert hätte. Doch jetzt bin ich sehr glücklich darüber, diesen großartigen Schritt gewagt zu haben. Doch warum habe ich mich selbstständig gemacht? Die Antwort müsste in meinem Fall wohl wirklich ehrlicherweise heißen: Michael war „schuld“.

 

Was für mich und mein Leben Selbständigkeit bedeutet?

Christoph: In der Vergangenheit empfand ich meine beruflichen Aufgaben mit der Zeit als eintönig und langweilig. Ich habe mich dadurch nicht gefordert gefühlt. Durch PRACHTBURSCHEN hat sich nun eine sehr große Vielseitigkeit meiner Arbeitsaufgaben ergeben. Langeweile tritt somit nicht mehr auf. Ich finde es toll, dass kein Tag dem anderen gleicht und ich durch PRACHTBURSCHEN interessante Kontakte knüpfen kann.

Michael: Die Selbstständigkeit hat einen sehr großen Einfluss auf mein bzw. unser Leben und wirkt sich auch auf mich persönlich aus. Für mich persönlich habe ich gemerkt, dass ich kreativer und losgelöster in meinem Denken geworden bin, indem ich versuche, unterschiedliche Themen und Entwicklungen mit unserem Geschäftsfeld in Verbindung zu bringen. Gleichzeitig bin ich trotz dieser losgelösten Denkweise fokussiert auf unsere Ziele und Visionen und versuche durch die Eindrücke und Gedanken Wege zu formulieren, wie wir unsere Ziele erreichen.

Ich habe immer die Auffassung vertreten, dass es falsch wäre, wenn sich die Selbstständigkeit wie Arbeit anfühlt. Auch wenn es manchmal anstrengend ist und auch unschöne Momente auftreten, darf die Leidenschaft nicht verloren gehen. Eine Trennung zwischen Privat- und Berufsleben ist manchmal kaum möglich. Die Selbstständigkeit bringt somit natürlich auch für das Privatleben durchaus gewissen Einschränkungen mit sich. Während wir früher im Angestelltenverhältnis an jedem Urlaubstag verreist sind, ist dies derzeit nicht mehr der Fall. Die Selbstständigkeit fordert gerade in der Anfangszeit eine hohe zeitliche Flexibilität.

 

Wo sehe ich die Ziele für meine Firma/ für mich selbst?

Michael: Durch unser Institut ist unser Fokus ganz klar im Bereich der Hautpflege gesetzt. Bei genauer Betrachtung dieses Marktes ergeben sich sehr interessante und vielseitige Perspektiven. Zudem sorgen unsere Auszeichnungen als „Deutschlands Beste Kosmetiker“ und der „Gloria Award – Deutscher Kosmetikpreis“ für Aufmerksamkeit – auch in der Fachbranche. Möglichkeiten, die sich eventuell daraus ergeben können, bewerten wir aktuell.

Christoph: Als grundsätzliches Ziel möchten wir mit unserem Konzept dazu beitragen, dass die Hautpflege für den Mann, sei es die Nutzung von Hautpflegeprodukten daheim als auch die Inanspruchnahme von kosmetischen Dienstleistungen salonfähiger werden. Wir sind davon überzeugt, dass auch der Mann feststellen wird, dass Kosmetik nicht nur ein Frauenthema ist, sondern auch erheblich dazu beiträgt, das Wohlempfinden des Mannes zu steigern.

 

Wie stelle ich mir ein glückliches Berufs-/Leben vor?

Christoph: Mit PRACHTBURSCHEN habe ich eine Möglichkeit gefunden, in einem Bereich tätig zu sein, der mir viel Spaß macht und für den ich mich sehr interessiere. Ich freue mich immer sehr darüber, wenn meine Leidenschaft zur Haut auf unsere Kunden überspringt und ich Menschen für unser Konzept begeistern kann. Die positiven Rückmeldungen unserer Kunden, der Fachbranche und der verschiedensten Medien machen mich sehr glücklich.

Michael: Wenn man zwischen Berufs- und Privatleben nicht trennen muss, bedeutet das für mein Empfinden ein glückliches Leben zu haben. Dies setzt jedoch voraus, dass man mit so viel Leidenschaft agiert, dass es sich eben nicht wie Arbeit anfühlt. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt durften wir durch unsere Selbstständigkeit tolle Menschen kennenlernen, mit denen wir neben unserer Begeisterung für unser Handeln auch sehr persönliche Momente teilen konnten. Das bereitet uns immer eine besonders große Freude!

 

Was möchte ich anderen „Neu-Gründern“ mit auf den Weg geben?

Michael: Eine Idee zu haben, mit der man sich selbstständig machen möchte, bedeutet erst einmal sehr viel Euphorie und die Überzeugung es mit der Idee zu schaffen. Dass man für seine Idee brennt, ist eine wichtige Voraussetzung, die man für die Selbstständigkeit benötigt. Trotz aller Begeisterung sollte man sich die Zeit nehmen auch kritische Stimmen zu hören und diese dann sachlich im Kontext seiner Idee zu bewerten. Daher rate ich jedem Gründer seine Idee mit vielen Personen zu besprechen und die Beratungsangebote, die es gibt, konstruktiv in Anspruch zu nehmen. Ein Zitat meines Vaters, einem sehr großen Kritiker von mir, passt an dieser Stelle sehr gut: „Höre auf die Menschen, die es gut mit Dir meinen aber lass Dir nicht von Jedem reinquatschen.“

 

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