Warum ich mich selbständig gemacht habe?

Max: tretty ist aus einer Leidenschaft für muskelbetriebene Fortbewegung entstanden. Die Gründung des Start-ups ist für mich eine Herzensangelegenheit. Ich möchte den Leuten zeigen, dass es nicht notwendig ist, auch noch die letzte Meile per Motor zurückzulegen. Die Idee des muskelbetriebenen Tretroller-Sharings war das, das Konzept gab es noch nicht – daher war die Gründung für mich der einzig logische Schritt.

Amir: Ich hatte immer schon den Antrieb etwas eigenes auf die Beine zu stellen. Darüber hinaus gefällt mir der Grundgedanke vom Sharing sehr. In Kombination mit der Passion zur effektiven und nachhaltigen Mobilität vom tretty Mitgründer Max war die Unternehmensidee geboren: Ein nachhaltiges Tretroller Sharing.

Was für mich und mein Leben Selbständigkeit bedeutet?

Max: Selbstständigkeit bedeutet für mich vor allem Erfüllung und persönliche Weiterentwicklung. Jeden Tag stehen neue Herausforderungen an und es gilt daran zu wachsen und wenn etwas nicht klappt, daraus zu lernen

Amir: Selbstständigkeit bedeutet für mich vor allem Herausforderung. Es ist ein erfüllendes Gefühl, wenn man eine Idee mit Feuer verfolgt, Höhen und Tiefen durchlebt und dann enthusiastisch feststellt, wieviel man schon auf die Beine gestellt hat. Gestern war es noch eine Idee und nun stehen wir kurz vor der Realisierung.

Wo sehe ich die Ziele für meine Firma/ für mich selbst?

Max: Nach dem Start in Münster wollen wir die Flotte von 100 trettys schnell ausweiten und im Anschluss daran in weitere Städte expandieren. Mein Ziel ist es Städte ein Stück grüner und damit lebenswerter zu machen.

Amir: Mein Ziel ist es auf schnell, aber kontrolliert auf die Entwicklung des öffentlichen Sharings in Münster zu reagieren. Sollten die 100 trettys also bei unseren Kunden gut ankommen, so wäre eine Erweiterung der Flotte und ggf. Expansion auf andere Städte sinnvoll. Darüber hinaus ist der B2B Bereich ein weiterer Punkt auf der Agenda, in dem wir persönliche Flotten für Unternehmenskunden einrichten.

Wie stelle ich mir ein glückliches Berufs-/Leben vor?

Max: Meine Mutter sagte mir bereits als Jugendlicher, dass sie mich nicht in einem gewöhnlichen 40 Stunden Job sieht. Für mich war es immer wichtig, einer sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen und mich selbst verwirklichen zu können. Der Beruf gehört für mich untrennbar zum Leben. Da tretty meine Passion ist, fühlt es sich nicht wie Arbeit an.

Amir: Ein glückliches Leben ist für mich dann Existent, wenn man sich insgesamt glücklich fühlt. Es ist also nicht die Frage, ob man 40, 80 oder 100 Stunden pro Woche arbeitet, sondern vielmehr, ob sich die Arbeit richtig und gut anfühlt. Neben der Arbeit sollte natürlich ein entsprechender Ausgleich nicht zu kurz kommen. Hier stehen für mich Familie und Sport an vorderster Stelle.

Was möchte ich anderen „Neu-Gründern“ mit auf den Weg geben?

Max: Fragt euch „Was ist das schlimmste, was passieren könnte?“. Traut auch, etwas Auszuprobieren und traut euch, euren Träumen Gehör zu geben. Um dies umzusetzen ist es häufig besser einfach mal zu machen, anstatt alles ewig zu durchdenken.

Amir: Es gibt Tage an denen man an seiner Idee oder seiner Gründung zweifelt und Tage an denen man das Gefühl hat, dass es ein großer Erfolg wird. Grundsätzlich hat es mir immer geholfen immer optimistisch und mit einem positiven Mindset an alle Projekte heranzugehen, auch wenn man mal Zweifel hatte.

Top